Hinweise vor der Übernahme eines Kleingartens

Jedes Jahr am 30. November geht unser Gartenjahr zu Ende. Zu diesem Termin werden nicht nur aus Altersgründen in nahezu allen Kleingärtnervereinen Pachtverträge gekündigt und stehen sodann zur Neuverpachtung an Bewerber zur Verfügung. Die Gärten haben eine Größe von 200 bis 300m² und sind zum größten Teil an die örtliche Wasser- und Stromversorgung angeschlossen.

Sie möchten für Ihre Familie einen Kleingarten pachten/erwerben!?

Was ist zu beachten!

Vor der Wiederverpachtung wird grundsätzlich eine Wertermittlung durchgeführt, d.h., für den Kleingarten mit all seinen Bestandteilen, Gartenhaus, Anpflanzungen, Wege, usw. wird der Preis ermittelt, den der abgebende Pächter als finanziellen Ausgleich für sein Eigentum maximal fordern darf.

Kleingärten werden ausschließlich von den Vereinsvorständen an Vereinsmitglieder ver-pachtet, d.h., gleichzeitig mit Abschluß des Pachtvertrages muss der Bewerber Mitglied im Kleingärtnerverein werden.

Übrigens:  Ein Kleingarten ist kein Objekt für den privaten Verkauf.

Nur die Vereinsvorstände der Kleingärtnervereine sind für die Vergabe/ Verpachtung an einen Nachpächter zuständig.

Sofort bei Abschluss des Pachtvertrages ist der für den Kleingarten ermittelte Wert (Wertermittlung) als Abstand an den Vorpächter zu zahlen.
Auch die Abgaben an den Verein (für das laufende Jahr): einmalige Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeitrag, Pacht, Laubenversicherung usw. ist ebenfalls sofort bei Übernahme des Gartens fällig. Anfang Januar erhält jeder Pächter eine detailierte Jahresrechnung.

Übrigens: Die Kosten für Pacht, Mitgliedsbeitrag, Versicherung usw. betragen, ent-sprechend der Größe des Gartens ca. 200,00 - 300,00 €/Jahr, zuzüglich Kosten für Wasser- und Stromverbrauch.

Das sollten Interessenten noch wissen!

Im BKleingG sind aber auch besondere Anforderungen festgeschrieben:
  • Der Kleingarten muss kleingärtnerisch genutzt werden, dass heißt:
    min. 1/3 der Gesamtfläche muss dem Obst- und Gemüseanbau dienen,
    max 1/3 für Ziergehölze und Blumenbeete und
    max 1/3 als Erholungsfläche, Gartenlaube, Rasenfläche und Wege.
  • Die Gartenlaube darf entsprechend der Gartenfläche nicht größer als 24 m² sein.
  • Ständiges Wohnen ist in der Gartenlaube nicht erlaubt.

Wie überall im Leben, gibt es auch in Kleingärtnervereinen Regeln die das Vereinsleben und Wirken in einer Gemeinschaft erleichtern. Diese Rechte und Pflichten stehen in der Vereinssatzung und in der Gartenordnung eines jeden Kleingärtnervereins und sind für jedes Vereinsmitglied verbindlich.

Bitte prüfen Sie, ob die Anschaffung eines Gartens für Sie die richtige Entscheidung ist. Rufen Sie uns an oder senden Sie eine E-Mail - wir helfen Ihnen gern weiter.
Am Besten wenden Sie sich direkt an einen Kleingärtnerverein in Ihrer Nähe!


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